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Irrwege im Getreide
Fridolfing. Das Maisfeld-Fieber hat nicht nur auf der Baumburg um sich gegriffen, sondern auch die Fridolfinger Bauernfamilie Schillmeier infiziert. Gleich neben ihrem Hof steht ein 7.500 Quadratmeter großes Maisfeld-Labyrinth.
Noch im Juni hat das Landwirtsehepaar Engelbert und Gabi Schillmeier bangen müssen, weil das Getreide wegen des vielen Regens einfach nicht wachsen wollte. „Inzwischen ist der Mais über drei Meter hoch. Das ist einfach gigantisch”, freut sich Gabi Schillmeier. Vor zwei Wochen haben sie, ihr Ehemann und die drei Kinder Stefan (14), Berti (12) und Claudia (5) damit begonnen, eigenhändig Wege in das Maisfeld zu hacken. Eine Woche lang war die Familie beschäftigt. „Das Mais-Labyrinth ist ein richtiges Familienprojekt. Wir hatten schon jetzt unglaublich viel Spaß”, erzählt die Mutter.
Ab Freitag, 30. Juli, sollen auch andere ihren Weg durch das Fridolfinger Maisfeld suchen. Das Besondere: Ziel ist es nicht nur, den Ausgang zu finden, sondern vorher auch noch fünf Stationen, an denen Fragen zum Mais im Speziellen und zur Landwirtschaft im Allgemeinen zu beantworten sind. „Bei uns soll man die Natur mit allen Sinnen erleben”, erklärt die Erlebnisbäuerin. Wer alle Fragen richtig beantwortet, nimmt außerdem an einer täglichen Verlosung teil. Als Gewinn winkt zum Beispiel ein Eisbecher aus dem eigenen Hof-Café „Kuhle Muh”.
