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MEINUNGEN | Im Gespräch | Rotes Bankerl

Der Ärger hat sich gelohnt
Endspurt: Mitte Mai eröffnet das „Hotel Edelweiß” in Berchtesgaden. Investor Peter Hettegger erklärt auf dem Roten Bankerl, warum der Gegenwind nützlich war.
Redaktion: Herr Hettegger, wie wurden Sie der Hoffnungsträger des Tourismus im südlichen Berchtesgadener Land? War es eine Erweckung oder ein längerer Prozess?
Peter Hettegger: Im Grunde beides. Ein Stammgast unseres Hotels in Großarl, Franz Stangassinger, sagte bei seinen Besuchen immer wieder: „In Berchtesgaden bräuchten wir einen wie dich. Fahr’ doch mal mit nach Berchtesgaden.” Ich wusste bis dato gar nicht genau, wo der Ort liegt. Als der Franz dann mal wieder heimfuhr, musste ich zufällig nach Salzburg und fuhr mit.
Redaktion: Und wie war Ihr erster Eindruck vom Markt?
Hettegger: Ich war sofort überwältigt von der Landschaft und dachte mir, dass man hier was machen könnte. Ich schaute mir den Ort und die Umgebung aber dennoch mehrfach an - und war schließlich überzeugt.
Redaktion: Wie ging es danach weiter?
Hettegger: Wir traten dann in Verhandlungen mit der Gemeinde über das „Hotel Post” und ich hatte von Anfang das Gefühl, dass wir hier sehr willkommen sind.
