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Saisonfinale für Tomczyk
Der Hockenheimring ist Schauplatz der Titelentscheidung in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft. Der Rosenheimer Martin Tomczyk will nochmal Gas geben.
Hockenheim / Rosenheim. Jetzt laufen die DTM-Motoren noch einmal heiß. Am kommenden Sonntag, 25. Oktober, findet in Hockenheim das große DTM-Finale 2009 statt, bei dem sich Audi zum dritten Mal in Folge den prestigeträchtigen Titel sichern kann - was in der Geschichte der populärsten internationalen Tourenwagen-Rennserie noch keinem Automobilhersteller gelungen ist. Mit dabei ist auch der Rosenheimer Martin Tomczyk, der eine wechselhafte Saison hinter sich hat.
Nach seinem dritten Platz beim vorletzten DTM-Rennen in Barcelona hoffte Tomczyk auch beim letzten Rennen vor zwei Wochen in Dijon auf das Treppchen fahren zu können. So hätte er beim großen Finale in Hockenheim noch große Chancen gehabt, in der Gesamtwertung noch ganz weit nach vorne zu kommen. Doch leider lief es in Frankreich nicht ganz so gut. 26.000 Zuschauer sahen auf dem Hochgeschwindigkeitskurs von Dijon-Prenois eines der turbulentesten und kuriosesten DTM-Rennen aller Zeiten, in dem die Reifen die Schlüsselrolle spielten. In den letzten Runden mussten viele Fahrer das Tempo drastisch reduzieren, um auf der anspruchsvollen Strecke ohne Risiko über die Distanz zu kommen. Die ersten zwölf Fahrzeuge fuhren im Pulk innerhalb von nur sechs Sekunden über die Ziellinie. Tomczyk landete schließlich auf dem siebten Platz und rettete so zwei Punkte ins Ziel.
Der 27-jährige Rosenheimer liegt jetzt mit 35 Punkten auf Rang sechs der DTM-Gesamtwertung. Es führt Audi-Pilot Timo Scheider mit 56 Punkten. Martin Tomczyk will in seinem Red Bull Cola Audi A4 in Hockenheim aber noch einmal richtig angreifen: „Hockenheim wird sicherlich ein ganz tolles Rennen. Wir starten mit zehn Kilogramm weniger Gewicht als unsere Konkurrenz und haben damit sicherlich die besten Voraussetzungen, um die Meisterschaft heimzufahren - und ich habe natürlich eine gute Chance, in der Meisterschaft wieder auf den vierten Platz zurückzukommen.”



