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Maxi Werndl siegreich in der Eifel

Werndl, Karner, Hoppelshäuser und Kolb gewannen das 24-h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife in


EIFEL. Das Team Aston Martin belegte im Qualifying Platz 3 und gewann in der GT4 das 24-h-Rennen auf dem Nürburgring. Vom 21. bis 24. Mai fand das 37. Zürich-24-h-Rennen auf der Nürburgring-Nordschleife statt. Insgesamt 235.000 Fans pilgerten an jenem Wochenende in die Eifel und feierten fast eine Woche rund um das Mekka des Motorsports - die grüne Hölle.

Im Mittelpunkt des Events standen die Gladiatoren: etwa 200 Rennfahrzeuge und 700 Rennfahrer, die sich durch Nacht und Wind kämpften. Einer von ihnen war Maximilian Werndl, ein junger Student aus Thansau, welcher zu seinem ersten 24-h-Einsatz antrat. „Seit ich als kleiner Junge im Kart mit Motorsport anfing, bestaunte ich die Königsdisziplin des Motorsports - die 24-h auf der Nordschleife. Den Traum, eines Tages selbst daran teilzunehmen, habe ich nie losgelassen. Und nun ist es soweit“, sagte der gebürtige Rosenheimer, der mit seinen 21 Jahren schon auf eine knapp 10-jährige Rennsportkarriere zurückblicken kann.

Doch selbst bei so erfahrenen Piloten wirft die Stirn Falten, wenn diese das Wort „Nordschleife“ vernehmen. Nicht umsonst, denn sie gilt seit Generationen als die längste, anspruchvollste, gefährlichste und damit berühmteste Rennstrecke der Welt. Zusammen mit Richard Karner, Olav Hoppelshäuser und Alexander Kolb pilotierte Maxi Werndl den N24 Aston Martin V8 Vantage im Aston Martin Werksteam. Schon im Qualifying konnte sich dieser mit der Teambestzeit und der dritten Bestzeit in der Klasse profilieren.

Einen Tag später stand der große Moment an. Der große Moment, der 24 Stunden lang dauern würde und sich wie eine Ewigkeit anfühlte. Und dieser sollte auch spannend anfangen: Kurz nach dem Start um 15 Uhr, den der erfahrenste Pilot Olav Hoppelshäuser (15 bestrittene 24-h-Rennen) fuhr, musste das Fahrzeug wegen eines Reifenschadens frühzeitig den ersten Boxenstopp einlegen. Doch nach den ersten Aufregungen und Überraschungen kam das Team schnell in einen guten Rhythmus. Maxi Werndls erster Stint begann erst gegen Abend und dauerte exakt 90 Minuten, dann kam auch er wieder an die Box und übergab das Lenkrad an seinen Teamkollegen Richard Karner. Nun hatte er 3 Stunden Zeit sich auszuruhen und auf den nächsten Einsatz vorzubereiten. So ging das die ganze Nacht.

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Redaktion 09.07.2009
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