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Gesundheitliche Folgen des Mobilfunks sind unklar

Leserbrief zum Artikel: Bernauer sind stinksauer auf Mobilfunkbetreiber O2


Wo bleibt die sachliche Aufklärung der Bürger, die ja mit verantwortlich sind, dass überhaupt weitere Sendemasten errichtet werden? Bis heute ist nicht zweifelsfrei klar, ob eine hohe Kurzzeitbelastung (durch ein Handytelefonat) oder eine niedrige Langzeitbelastung (durch eine Mobilfunkbasisstation) negative Auswirkungen auf unsere Gesundheit zur Folge hat. Die Wissenschaft ist sich nicht einig.

Statt gegen den Sendemasten zu protestieren, könnte man für die sachliche Aufklärung was tun. Man sollte über alle Schulen an die Schüler die kostenlose Info-Broschüre vom Bundesamt für Strahlenschutz «Mobilfunk: Wie funktioniert das eigentlich?» verteilen. Denn unsere Kinder repräsentieren die erste Generation, die von klein auf an der Dauerexposition der Mobilfunkfeldern ausgesetzt ist. Erst wenn diese Generation in vielen Jahren unbeschadet den Feldversuch überstanden hat, kann man Entwarnung geben. Bis dahin sollte man die Strahlung so weit wie möglich minimieren.

Heidrun Schall,
München

Heidrun Schall 20.01.2007
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