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THEMEN | Kinder & Familie

Tolle Weihnachtsgeschichten
Unsere Kinder-Redaktion hat sich spannende Weihnachtsgeschichten ausgedacht. Die Quasselstrippe wünscht viel Spaß beim Lesen und ein wunderbares Weihnachtsfest!
Das Weihnachtsfest
Es war einmal ein Mädchen namens Clara. Sie war 7 Jahre alt und lebte mit ihren Eltern nahe am Wald, in einer Fünf-Zimmer-Wohnung. Clara liebte Weihnachten und freute sich jedesmal, wenn der erste Advent war. Dieses Jahr hatte sich Clara etwas Besonderes ausgedacht, sie wollte ihren Eltern einen Adventskalender basteln! Clara wollte einen Schneemann aus Holz machen und dann 24 kleine Schächtelchen hineinschieben. "Naja, so einfach geht das nicht mein Kind!“, sagte der Onkel, als Clara zu ihm kam und den Schneemann aussägen wollte. "Da zu brauchst du viel Geduld.“ „Die habe ich“, bestätigte Clara. „Na schön“, murmelte der Onkel und holte die Säge. Clara sägte fleißig und bald war der Weihnachtskalender fertig. „Vielen Dank“, sagte Clara, als sie ging. Zuhause wickelte sie das ganze in Packpapier und schob es unter ihr Bett.
Drei Tage vor Weihnachten geschah etwas sehr Außergewöhnliches, als Clara in das Wohnzimmer kam, sah sie ein weinendes Männlein auf dem Fensterbrett sitzen. „Warum weinst du denn?“, fragte Clara das Wesen. „Ich bin der Wichtel des Weihnachtsmannes! Auf dem Weg hierher bin ich einer bösen Zauberin begegnet“, sagte er. „Los erzähl weiter!“, drängte das Mädchen. „Schon gut“, entgegnete der Zwerg und erzählte Clara die Geschichte. Der Schlusssatz erschreckte Clara am meisten: „Und wenn du mich bis dahin noch nicht befreit hast, fällt Weihnachten dieses Jahr aus!“ „Was soll ich denn tun?“, rief Clara und dachte an den Adventskalender. „Du musst zwei Aufgaben bestehen!“ „Und die wären?“, fragte Clara. „Nun die erste ist, du darfst in der Schule keinen Quatsch mehr machen und die zweite ist, du darfst bis dahin keine Schimpfwörter sagen.“ „Das schaff ich schon“, sagte Clara. „Nimm es nicht zu leicht!“, antwortete das Männlein und bevor Clara etwas sagen konnte, war es verschwunden.
Was mach ich jetzt bloß, dachte sich Clara, in drei Tagen ist Weihnachten! Sie schlief eine Nacht, zwei Nächte ohne ein Schimpfwort zu sagen oder in der Schule zu schwätzen. Als sie am dritten Tag aus der Schule kam, war sie gut gelaunt. Sie saß am Esstisch, da fiel ihr der Lieblingsteller runter. Sie rief: „Sch...!“, da fielen ihr die Worte des Wichtels ein. Er hatte ihr gesagt, dass sie keine Schimpfwörter sagen dürfe und dass sonst Weihnachten ausfallen würde! Und brach ab. So verging der Tag und die Nacht, der Morgen und am Abend freute Clara sich. Denn als sie die Geschenke ausgepackt hatte, saßen alle am Tisch und aßen eine Gans. Da sah sie den Wichtel auf der Fensterbank sitzen und dachte sich, wie schön ist Weihnachten!
Von Carolina Reissinger, 9 Jahre, Stephanskirchen
