Onlineausgabe der INNdependent Media GmbH

THEMEN | Kinder & Familie

Carl-Martin im Gespräch mit Günter Hlebaina, dem Chef des Sporthotels Achensee.
Foto:Kinder-Redaktion

Nur 90 Kilometer bis zum Paradies


Wir wussten bis jetzt nie, wo das Paradies liegt. Das hat sich jetzt geklärt. Es liegt nur 90 Kilometer von Rosenheim entfernt und heißt «Sporthotel Achensee», Ihr glaubt uns nicht? Wenn Ihr unsere Reportage gelesen habt, dann glaubt Ihr uns! Und wenn Ihr selber mit Eurer Familie mal hinfahrt, erst recht! Urlaub im Paradies!

Was muss ein Hotel für Sachen bieten, dass es vier Sterne bekommt? Dieser Frage wollten wir nachgehen.

Es fing an mit schönen großen Zimmern, es ging weiter mit extra an der Bar gemixten Kindercocktails (die hatten leuchtendes Eis), dann das Essen (Lecker!!!) und die Dinge, die man tun kann, sind der Hit! Tatsächlich gibt es ein Hotel, wo alle Leute, die dort arbeiten, super nett sind. Keine Kinderfeinde in Sicht! Und glaubt uns, wir haben danach gesucht!
Weil wir wissen wollten, wie man sich so ein Hotel mit den ganzen Sachen ausdenkt, haben wir Herrn Hlebaina interviewt, das ist der Chef.

Leon: Wird das Golfspielen von den Kindern gerne genutzt?

Herr Hlebaina: Ja, sehr gerne. Es ist eine tolle Sportart und wir haben einen schönen Golfplatz und unser Golflehrer hat eine spezielle Ausbildung für Kindergolf gemacht.

Carolina: Was war Ihr Traumberuf, als Sie Kind waren?

Herr Hlebaina: So genau kann ich das nicht mehr sagen. Aber mir hat es sehr viel Spaß gemacht im Gasthof unseres Nachbarn zu helfen.

Julia: Wann sind Sie auf die Idee gekommen, ein Kinderhotel zu eröffnen?

Herr Hlebaina: Vor 15 Jahren waren meine Tochter Stefanie 5 Jahre alt und Vanessa so zwischen 1 und 2 Jahre alt, die Entstehung hat etwas mit meinen eigenen Kindern zu tun. Es ist mit meinen Kindern entstanden und gewachsen.

Carl-Martin: Wer hat sich die Angebote für das Kinderprogramm überlegt?

Herr Hlebaina: Wir haben das Programm bis jetzt immer mit Ideen unserer eigenen Kinder gestaltet. Die denken sich etwas aus oder haben selber Wünsche. Die Idee mit den Pferden und dem Kinderreiten ist von Vanessa, meiner jüngsten Tochter.

Im Hotel gibt es eine Bar mit extra Kinderdrinks und die sind superlecker. Wir Kinderredakteure haben viele Drinks verkostet, die Nummer 1 war dabei «Harry Potter». Allerdings wollte uns die Barkeaperin die Mischung nicht verraten. Den Trick mit den leuchtenden Eiswürfeln konnten wir ihr aber abluchsen.

Tja und natürlich haben Julia und Carolina auch das Reitangebot getestet. Insgesamt gibt es sieben Pferde, zwei Island-Ponys und fünf Haflinger. Bei unseren Kinder-Reporterinnen war Reiten der Wunsch Nummer 1. Es war ein geführter Ausritt und machte Lust auf mehr.

Leon und Carl-Martin schwärmen noch heute von der Kartoffelcremesuppe, Julia und Carolina von den Kasspatzen. Wer kocht das leckere Essen? Wie wird es zubereitet? Wer denkt sich den Speiseplan aus? Wie lange muss man üben, bis man soooo gut kochen kann?

Leon und Carl-Martin testeten in der Zwischenzeit voller Begeisterung die Kett-Cars. Sie bauten sich selbst eine Hindernissparcour auf, übten Rückwärtsfahren, Vollbremsungen und Einparken. Sie «düsten» über zwei Stunden in der Gegend herum. Eine tolle Sache, fanden die Jungs.

Sehr beliebt bei allen war der kleine Achensee des Hotels mit seinem Floß. Jeder wollte mal übersetzen.

Quasselstrippe 12.07.2007
Anzeige