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Mit einem Mindestgebot von 199.000 Euro wird die Auktion im Haus am Böcklweiher beginnen.
Foto:Nowak Immobilien

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Haus unter dem Hammer


Ungewöhnlich. Es ist bayernweit eine Seltenheit: In Böcklweiher bei Bischofsweisen wird ein Einfamilienhaus versteigert - ganz ohne Zwang.

Bischofswiesen. „Der Verkäufer hat sich ganz bewusst zu diesem Schritt entschieden”, erklärt der Berchtesgadener Immobilienwirt Armin Nowak. Anders als bei einer durch ein Gericht angeordneten Zwangsversteigerung handelt der Hausbesitzer also völlig freiwillig.

Obwohl theoretisch jeder sein Haus versteigern statt verkaufen kann, nutzen diese Möglichkeit zumindest in Bayern nur wenige: „Ich glaube, dass es einige wenige Immobilienauktionen im Münchner Raum gab”, erzählt Nowak. Er selber hat Erfahrung mit Hausversteigerungen. Vor ziemlich genau acht Jahren organisierte er schon einmal eine Auktion. Damals stand die frühere „Villa Otto” im Zentrum von Berchtesgaden zur Versteigerung. 60 Interessenten kamen zur Auktion, ein Käufer fand sich aber nicht. „Das Mindestgebot lag damals aber auch bei 400.000 Euro”, erklärt der Immobilienwirt.

Das Einfamilienhaus mit traumhaften Blick auf den Böcklweiher und die Berchtesgadener Berge ist schon für knapp die Hälfte zu haben. Das Anfangsgebot liegt bei 199.000 Euro. Weil es auch schon einige Kaufinteressenten gibt, ist Armin Nowak zuversichtlich, dass seine zweite Auktion ein erfolgreiches Ende finden wird.

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Sandra Schwaiger 20.07.2010
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