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Die Badriahalle wird zur Fundgrube für Antiquitätenfans.
Foto:Mezger

Schätze in der Badriahalle


Museumsreife Kunstwerke, Schmuck, kostbares Interieur, Volkskunst und vieles mehr verspricht der „31. Antiquitäten-Sommer“ Anfang Juli in Wasserburg.

WASSERBURG. Unter neuer Leitung überrascht die in Sammlerkreisen gut eingeführte Spezialmesse diesmal mit einem sehr hochwertigen Angebot.
Roland Mezger, der seit über drei Jahrzehnten bundesweit mit zu den rührigsten Veranstaltern von Antiquitäten- und Kunstmessen zählt, führt erstmals Regie auf der exklusiven Antiquitäten- und Sammlermesse in Wasserburg. Mit ausgesuchter Spitzenware und einem breiter gefächerten Angebot auch für junge Sammler, teilweise neuen Händlern und flächenmäßig größer als in den vergangenen Jahren lädt der traditionsreiche „Antiquitäten-Sommer“ sein fachkundiges Publikum zu einer spannenden Entdeckungstour durch die Jahrhunderte ein.

Ramsch und Trödel wird man vergeblich suchen, Seriosität wird dagegen zum Verkaufsargument werden. „Antiquitäten- und Kunstkauf ist Vertrauenssache“, betont der Messeorganisator. Der eindrucksvolle Ausflug in die faszinierende Welt der Antiquitäten und Kunstobjekte beginnt in Wasserburg im antiken China und im Zweistromland vor Christi Geburt und reicht über ausgefallene Exponate aus dem Mittelalter bis hin zu erlesenen russischen Ikonen und Fabergé-Objekten aus der Zarenzeit, englischem und deutschem Silber, edlem antikem Glas und Porzellan, sehenswerten Wiener Bronzen sowie trendiger Wohnkultur mit süddeutschem Interieur aus der Barock- und Biedermeierzeit.

Besonders stark besetzt zeigt sich diesmal in Wasserburg der Bereich der Kunst. „Wir werden museumsreife Originale aus der Klassischen Moderne präsentieren“, kündigt Mezger an. Dazu dürfen sich die Liebhaber der „Münchner Schule“ auf eine ansprechende Auswahl an wertvollen Gemälden aus dem 18. und 19. Jahrhundert freuen.
Ebenfalls auf ihre Kosten kommen werden die Schmuckfreunde: „Wir zeigen Brillantcolliers aus dem Barock, aber auch Edelsteinschmuck aus dem Art decó und originalen Modeschmuck aus den 20er und 30er Jahren des letzten Jahrhunderts“, sagt Mezger. Ergänzend bietet der „Antiquitäten-Sommer“ in diesem Jahr eine sehenswerte Auswahl an antiken Lampen und Lüstern sowie faszinierende Kamin- und Wanduhren, die überwiegend aus Frankreich stammen. Dazu erwartet die Besucher viel süddeutsche Volkskunst aus dem 17. bis 19. Jahrhundert.
„Das reicht von Charivaris über Klosterarbeiten bis hin zu Bierkrügen, Tabakspfeiffen und antikem Küchenzubehör“, zählt Mezger auf. Ein breites antiquarisches Angebot mit Landkarten aus dem 16. Jahrhundert und alten Stichen aus dem 17. Jahrhundert sowie seltene Asiatika ergänzen das Ausstellungsprogramm, das nicht zuletzt auch für Puppen- und Spielzeugsammler schöne Exponate zu bieten hat.

Der „31. Antiquitäten-Sommer“ in Wasserburg startet am Mittwoch um 14 Uhr mit einem offiziellen Sektempfang für die Besucher.
Am Donnerstag und Freitag, dem 2. und 3. Juli, wertet Roland Mezger die Ausstellung zusätzlich durch einen kostenlosen Schätzservice auf. Die Besucher können an beiden Tagen von jeweils 17 bis 18 Uhr internationale Volkskunst und sakrale Kunstgegenstände aus dem eigenen Besitz mit auf die Veranstaltung bringen, um sie dort auf ihren Wert schätzen zu lassen.
Geöffnet ist bis Sonntag, 5. Juli. Unter der Woche ist die in der „Badriahalle“ stattfindende Spezialmesse täglich von 14 bis 19 Uhr, am Wochenende von 11 bis 18 Uhr zugänglich. Der Eintritt kostet 5 Euro.

Redaktion 02.07.2009
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