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THEMEN | Urlaub & Reise

Im arabischen Stil gebaut ist das Hotel Zabargad Beach Resort in Hamata, in dem auch die Orca Tauchbasis beheimatet ist.
Foto:Orca Tauchreisen

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Taucherparadies Hamata lockt mit unberührten Riffen


Rosenheim/Hamata – An der südlichen Rotmeerküste Ägyptens, in der Nähe des Dorfes Hamata, ist es immer noch ursprünglich. Angesichts von Mangroven, wilden Kamelen, Seeadlern und jeder Menge unberührter Korallenriffe kommt da echtes Pioniergefühl auf.

So kennen wir Ägyptens westliche Rotmeerküste: Ein Hotel reiht sich an das nächste. Und dabei sieht es so aus, als ob die Zuckerbäcker dieser Welt im Wettstreit mit den Architekten gelegen und den Wettbewerb für sich entschieden hätten: Zwiebeltürmchen hier, Märchenschloss dort. So wohnen jedenfalls viele Urlauber im Norden. Aber dieses lebhafte Ferienambiente ist weit weg von Hamata. Die 300-Seelen-Gemeinde sieht so aus, als ob sie mit dem Verschwinden der britischen Kolonialmacht, die hier damals ein paar Autowracks und Eisenbahnschienen hinterließ, ins Vergessen fiel. Zwei Kilometer weiter liegt das Reiseziel: das «Hotel Zabargad Beach Resort». Hier ist die Orca Tauchbasis von Wolfgang Clausen.

Bis das Hotel Zabargad gebaut wurde, war auch die Küste und das Hausriff sich selbst überlassen. Von den Mangroven weit nördlich von Hamata am Hotel vorbei zieht es sich über viele Kilometer am Ufer entlang. Auf kleinstem Raum leben weit über hundert Arten und man muss kein Biologe sein, um das pralle Leben zu erkennen. Schnapperschwärme, Doktorfische, Blaupunktrochen, Seenadeln, Garnelen, tropische Drachenköpfe, kleine Zackenbarsche und Barakudas – die Liste ließe sich schier endlos fortsetzen. Gleich vor der Orca Tauchbasis im Hotel führt ein Steg ans Wasser. Rund dreißig Meter von der Wasserlinie im Sand fällt das Hausriff auf rund zehn Meter ab, bevor es später in mehreren Stufen weiter in die Tiefe geht. Klar, dass hier Non-Limit-Tauchen angeboten wird.

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Redaktion 31.05.2004
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