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Auf weißen Riesen: Tour durch die Walliser Alpen
Wer einmal mit Skiern auf einen Viertausender möchte, der findet in den Walliser Alpen Traumgipfel. Genießer verbinden dies mit einer Gebirgsdurchquerung.
VISP. Das Panorama ist überwältigend: Wer einsam um die Monte-Rosa-Hütte streift, blickt in die mächtige Ostseite des Matterhorns und in die eisige Flanke des Lyskamms - und kann sich beim Nachmittagsbier darüber freuen, dass er auf dem rechts daneben liegenden Zwillingsgletscher nicht gerade abfahren muss, weil auf dem gerade mächtige Seracs donnern. Zu guter Letzt lockt noch der Blick Richtung Monte Rosa, dem zweithöchsten Gipfel der Alpen. Kurz und gut: Wer einmal mit den Skiern einen Viertausender besteigen will, ist in den Walliser Alpen richtig. Es gibt leichte, schwere, hohe, niedrige, zackige und flache Gipfel in der Gegend um Saas Fee und Zermatt.
Dank des gut ausgebauten Schweizer Nahverkehrs bietet sich eine Durchquerung an, die fast keine Wünsche offen lässt und auch eine angemessene Akklimatisierung auf den recht saftigen Höhen zulässt. Wer mit dem Auto anreist, der lässt dieses am Besten in Visp im Rhontal stehen und erklimmt die Strecke nach Saas Fee mit dem Postbus. Wer eher auf der bequemeren Seite ist, erleichtert sich den anschließenden Aufstieg zur Britanniahütte (3.030 Meter) mit dem Lift und rutscht die wenigen Meter hinüber zur Hütte mit den Skiern. Von der Britannia aus lassen sich nach einer ersten Akklimatisierungstour auf das Fluchthorn (3.795 Meter) recht leicht das Allalinhorn (4.027 Meter) und etwas später die Alphubel (4.206 Meter) erreichen. Beim Allalinhorn können weniger gehfreudige Gipfelfreunde ihren alpinistischen Ehrenkodex in die nächste Gletscherspalte werfen und den Lift bis knapp 3.500 Meter benutzen. Deutlich anspruchsvoller ist das Rimpfischhorn (4.199 Meter), der Gipfelgrat nichts für Anfänger.
