Links zum Artikel
THEMEN | Urlaub & Reise
Ab in die Pulverschüssel
Dafür gibt es im Urlaubsort Banff, von dem sich nicht nur der Weltcuport Lake Louise, sondern auch Kanadas höchstes Skigebiet Sunshine Village bequem per Auto erreichen lassen, alles was das Herz begehrt: vom urigen Steakhouse, über die mediterane Pizzeria bis zum gemütlichen Wild-West-Saloon.
Wer noch einen Absacker braucht, der kann sich mit seinen Spezln in zahlreichen Bars des Bergstädtchens noch einen „Pitcher” rauslassen. Das sind große Bierkrüge mit dem durchaus guten kanadischen Bier, von dem eine Gruppe, je nach Durst, länger oder kürzer trinken kann. Gewöhnungsbedürftig ist für (Kontinental-) Europäer, dass in fast allen Bars in Banff zahlreiche Bildschirme hängen, auf denen entweder die Nationalsportart Eishockey oder Baseball läuft. Aber immerhin: Banff ist der Geburtsort von Ryan Smyth, der als Kapitän des kanadischen Eishockey-Teams dieses zweimal zum Titel führte. Bereits als elfjähriger arbeitete Smyth im Banff Springs Hotel, einem der nobelsten Hotels in Kanada. Wer es sich leisten kann, kann dort in mondäner Atmosphäre residieren und sich richtig verwöhnen lassen. Für die Normalskifahrer hält Banff ansonsten auch Unterkünfte in günstigeren Kategorien bereit.
Es macht allerdings wenig Sinn, Flug, Hotel, Skipass und Leihwagen von Deutschland aus extra zu buchen. Am besten man vertraut einem Komplettanbieter, der dem Urlauber einen Pauschalpreis schnürt. Anbieter wie Stumböck aus Raubling bieten neben Flug nach Calagary, Hotel, Skipass und Transfer vom Flughafen und ins Skigebiet auch noch einen Guide an, der gerade für Kanada-Einsteiger durchaus Sinn macht.
Guide Joel hat für den kommenden Tag in Sunshine Village wieder bestes Wetter bestellt. 20 Zentimeter Pulverschnee lassen die Herzen der Gruppe höher schlagen. Früh genug dran, findet die Gruppe am Goats Eye Mountain noch unverspurte Rinnen und Hänge, ehe es am Ende des Tages vom Bundesstaat Alberta mit dem Auto weiter nach Panorama (British Columbia) geht. Auch dort warten wieder Bowls und Buckelpisten. Und wer sich 20 Minuten Gehzeit nimmt, der findet auch in der legendären Teynton Bowl noch sein unverspurtes Stückchen „ Canadian Rockies”.
