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Praktisch und dennoch elegant: die neue Suzuki SX4 Limousine.
Foto:Suzuki

Limousine mit Stufenheck


Suzuki zeigt Mut. Ab sofort gibt es neben dem mit Fiat entwickelten und in Ungarn gebauten SX4 eine gut aussehende und in Japan gebaute Stufenhecklimousine.

Gut 39 Zentimeter länger und mit beträchtlichen Überhängen vorne und hinten, kommt der Raumzuwachs in erster Linie einem bürgerlichen Kofferraum zugute. Er steckt mit einem Volumen von bis zu 515 Litern so ziemlich alles weg, was eine junge Familie gern auf Reisen mitnimmt. Die im Verhältnis 60:40 geteilte klappbare Rücksitzlehne sorgt bei Fahrten zu zweit oder zu dritt für weiteren Raumgewinn.

Die einzig angebotene, reichhaltige Ausstattung gibt sich stilsicher: So sind Türgriffe und Außenspiegel in Wagenfarbe lackiert, getönte Scheiben verhindern das Aufheizen des Innenraums, ein Spoilerpaket verbessert die Aerodynamik. Das Ein- und Aussteigen ist weder vorne noch hinten ein Problem. Die an Vans erinnernde A-Säulen-Anordnung mit Dreiecksfenstern beeinträchtigt allerdings die Sicht nach schräg vorne. Elektrische Fensterheber rundum, Flaschen- und Getränkehalter, eine automatische Klimaanlage mit Pollenfilter, schlüsselloses Öffnen und Starten, die Lenkradbedienung des CD-Radios, die Sitzheizung vorne, ein Multifunktionsdisplay, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel sowie Nebelscheinwerfer werden gerne angenommen, das Lederlenkrad allerdings ist nur in der Höhe verstellbar. Dabei ist alles im Grundpreis von 16.900 Euro (mit Viergang-Automatik 1.300 Euro mehr) enthalten.

Der Sicherheit Genüge leisten ABS mit EPD, ESP, sechs Airbags und natürlich eine Kindersitzbefestigung. Frontantriebsfahrwerk und Federungsverhalten sind auf zeitgemäßem Niveau, die Geräuschentwicklung maßvoll, die Leistungsentfaltung des 1,6-Liter-VVT-Motors flott und spontan. Wenngleich sich Suzuki von etwa 1.800 Verkäufen keine Wunder erwartet, ist es doch ein Verdienst, wieder einmal eine lupenreine Limousine anzubieten.

Neues auch beim Bestseller Swift: Suzuki zeigt auch hier Bereitschaft zum Risiko und ergänzt die Motorenpalette durch einen in Indien gebauten 1,2-Liter-Diesel-Reihenvierzylinder mit Common Rail-Direkteinspritzung. Er leistet 75 PS, beschleunigt in 13,7 Sekunden zu 100-Stundenkilometer-Marke, erreicht 165 km/h und soll nur 4,7 Liter Dieseltreibstoff verbrauchen. Durch einen verbesserten Fußgängerschutz und äußerliche Retuschen wächst die Fahrzeuglänge um sieben Zentimeter. ESP ist jetzt serienmäßig, ein flexibler Kofferraumzwischenboden schafft mehr Raum. Für den Diesel werden 14.100 Euro verlangt. Die beiden neuen Modelle befinden sich bereits im Handel. Mit einem Zuwachs von fast 13 Prozent in einem schrumpfenden Gesamtmarkt war Suzuki 2007 sehr erfolgreich.

Hans-Roland Zitka 27.02.2008
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