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Rund 30 Riederinger Mobilfunkgegner protestierten gegen den neuen Sendemasten von T-Mobile am Ortsrand.
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Mobilfunkgegner demonstrierten in Riedering


Riedering - Anlässlich der Inbetriebnahme des Mobilfunksenders von T-Mobile am Ortsrand rief der «Arbeitskreis Mobilfunk Riedering» kürzlich zu einer öffentlichen Demonstration gegen den Mobilfunkbetrieb am jetzigen Standort auf. Etwa 30 Mobilfunkgegner aus Riedering und aus Söllhuben nahmen daran teil, um ihre Sorgen wegen möglicher gesundheitlicher Schäden zu bekunden.

Die Anwohner in der Nähe des jetzigen Senders fürchten ähnlich wie auch Bewohner in anderen Orten und Gemeinden um ihre Gesundheit. Ein Teil von ihnen engagiert sich deshalb im Arbeitskreis, dessen Ziel es ist, dass weder im Ortskern von Riedering, noch am Ortsrand oder anderswo ein Mobilfunkmast sie «dauerhaft bestrahlt». Sie rufen zum Widerstand gegen den Mobilfunkbetrieb der neuen Generation (UMTS) auf und berufen sich dabei auf veröffentlichte Publikationen von Wissenschaftlern und Ärzten, die vor den Gefahren «gepulster und ungepulster elektromagnetischer Bestrahlung» warnen, obwohl derzeit diesbezüglichen Aussagen noch wissenschaftlich umstritten sind.

Am meisten stört die Mobilfunkgegner in Riedering, dass aufgrund der Gesetze und Vereinbarungen im sogenannten «Mobilfunkpakt» die Gemeinden nur geringen Einfluss auf die jeweiligen Aufstellungsorte der Mobilfunkmasten haben. Auch die vergleichsweise sehr hohen deutschen, gesetzlich zugelassenen Grenzwerte (Signalstärken) von 10.000 Milliwatt pro Quadratmeter beunruhigen den Arbeitskreis. Arbeitskreis-Sprecher Jürgen Engelhardt gegenüber unserer Zeitung: «Die oft angeführten und international anerkannten Salzburger Grenzwerte liegen bei nur 1 Milliwatt pro Quadratmeter.»

Mit ihrer ersten Demonstration anlässlich der Inbetriebnahme des Senders am Riederinger Ortsrand im Unterdorf wollen die im Arbeitskreis zusammengeschlossenen Mobilfunkgegener, so Jürgen Engelhardt, «die Menschen für die gesundheitlichen Gefahren sensibilisieren, denn wir fürchten, dass dem ersten Sender weitere folgen könnten».

Redaktion 10.01.2007
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