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THEMEN | Medizin & Gesundheit

Psychologische Hilfe

„Basta“-Projekt zu Gast in der FOS und BOS


Rosenheim. Seit Jahren engagiert sich das „Basta“-Projekt gegen die Stigmatisierung psychisch erkrankter Menschen. Die Mitarbeiter des Projekts klären gemeinsam mit Betroffenen auch Schüler auf, denn oft bewirkt der Konsum von Drogen einen vorzeitigen Ausbruch beispielsweise von Psychosen.

Die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Sozialwesen an der Staatlichen Fachoberschule und Berufsoberschule in Rosenheim im Rahmen des Lehrplans für Psychologie gelingt seit langem sehr gut, bestätigt die Basta-Mitarbeiterin Claudia Rucker-Müller. Aber mehr noch freut sie sich, dass sie jetzt zusammen mit einem während seiner Schulzeit erkrankten jungen Mann und dem Rosenheimer Neurologen Dr. Christoph Schormair eine Lehrerfortbildung zum Thema „Erkennen psychischer Erkrankungen bei Schülern“ an der FOS und BOS durchführen durfte.

„Es wird immer notwendiger, dass wir Lehrer für diese Art der Erkrankungen sensibilisiert werden“, meint Gero Helmer aus der Fachschaft Pädagogik und Psychologie der Schule. „Neueste Untersuchungen bestätigen, dass 20 Prozent der Bevölkerung psychologische Unterstützung bräuchten und damit auch die Gruppe der Jugendlichen im hohen Maße betroffen ist.“

Die Fortbildung wurde von den Lehrkräften sehr gut angenommen und kann auch den anderen Schulen nur empfohlen werden - so lautete die einstimmige Meinung des Kollegiums.

Redaktion 31.07.2008
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