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Martin Braxenthaler wieder bei Paralympics
Surberg / Vancouver. Seinen 38. Geburstag am 11. März wird Martin Braxenthaler nicht daheim in Surberg, sondern in Vancouver feiern. In der kanadischen Olympiastadt geht einen Tag später die Eröffnungsfeier der Paralympics über die Bühne. Für Martin Braxenthaler sind es dann bereits seine vierten Spiele, sieben Goldmedaillen hat er bereits gewonnen. Es werden wahrscheinlich seine letzten Paralympics sein.
„Es ist für mich ein großes Ziel in Vancouver gute Leistungen abzuliefern und wenn es geht, eine Medaille, egal welcher Farbe, zu holen“, so der Ausnahmeathlet, der seit einem Arbeitsunfall 1994 im Rollstuhl sitzt.
Der für den ESV Traunstein startende Sportler setzt in Vancouver auf seine Erfahrung, schließlich hat er im vergangenen Jahr den Gesamtweltcup gewonnen und eine Reihe von Weltmeistertitel erobert. „Es war noch nie einfach, Medaillen zu gewinnen und in diesem Jahr wird es besonders schwer.” Damit spricht der Surberger die zunehmende Professionalisierung an, die auch vor dem Behindertensport nicht Halt macht.
Fünf Chancen auf Medaillen hat Braxenthaler in Vancouver. Was danach kommen wird, lässt er offen. Im April will Braxenthaler in Österreich mit einer Trainerausbildung beginnen, dazu will er im Sommer wieder mit dem Handbike auf Tour gehen, 2010 sei er ausgebucht, verrät er. Und seinen Geburtstag könne er zum Ende der Paralympics „nachfeiern”, vielleicht sogar mit der einen oder anderen Medaille um den Hals.
Was er in Vancouver erlebt, kann man auf seiner Internetseite nachlesen. Dort schreibt der Surberger, so oft es geht, in sein olympisches Tagebuch.




