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Alte Liftanlagen sollen am Sudelfeld bald ausgedient haben.
Foto:alpenplus

Bald neue Lifte am Sudelfeld?


Der erste Schnee ist gefallen. Die heimischen Skigebiete rüsten sich für den Winter und locken die Wintersportler mit günstigeren Saisonkarten-Vorverkaufspreisen.

Region.
Es war überraschend viel los auf der diesjährigen Pressekonferenz der alpenplus-Skigebiete, die vor kurzem im benachbarten Oberland in Schliersee stattfand. Politische Lokalprominenz, Sportprominenz mit Markus Wasmeier und Renn-Rodlerin Nathalie Geisenberger sowie wichtige Verbandsfunktionäre wie DSV-Alpindirektor Walter Vogel und Wolfgang Weißmüller vom Bayerischen Skiverband trafen sich hier, um Flagge zu zeigen für die heimischen Skigebiete.

Fünf von ihnen - die Skigebiete Brauneck/Wegscheid, Spitzingsee-Tegernsee, Sudelfeld, das Tiroler Freizeitzentrum Zahmer Kaiser sowie der Wallberg - haben sich vor sieben Jahren zum „alpenplus“-Verbund zusammengeschlossen und wollen mit gemeinsamer Vermarktung und Neuinvestitionen der nahen und übermächtigen Konkurrenz in Tirol Paroli bieten. Erstes Großprojekt des Verbunds war die Modernisierung der Liftanlagen und Beschneiung im Spitzingseegebiet, die laut dem neuen alpenplus-Sprecher und Geschäftsführer der Alpenbahnen Spitzingsee Peter Lorenz jetzt wieder in der Erfolgsspur fährt.

Gleiches soll jetzt schnellstmöglich am Sudelfeld passieren. „Die Modernisierung des Sudelfeldgebietes ist dringend notwendig. Den Einsersessellift von Bayrischzell hinauf ins Skigebiet kann man zum Beispiel getrost der ‚Lift-Steinzeit’ zuordnen“, so Harald Gmeiner, der jetzt als neuer Sprecher der Vereinigten Liftbetriebe Sudelfeld nach Egid Stadler neuen Schwung in das Gebiet bringen und im letzten Jahr eskalierte Konflikte unter den einzelnen Liftbetreibern (wir berichteten) schnellstmöglich lösen soll.

Keine Einigung gab es einmal mehr mit dem „4Berge“-Verbund der heimischen Skigebiete Wendelstein, Hocheck, Kampenwand und Kössen, so dass es für die Wintersportler aus dem Großraum Rosenheim, wenn sie in der Region bleiben wollen, einmal mehr keine gemeinsame Saisonkarte für alle heimischen Skigebiete gibt.

Bei alpenplus kosten die Saisonskipässe für Erwachsene im Vorverkauf bis 15. November nach wie vor 280 Euro, Jugendliche und Senioren ab 63 Jahre zahlen 250 Euro und für Kinder bis einschließlich 15 Jahre kostet der Skipass für den ganzen Winter 170 Euro. Der Saisonskipass für Familien, gültig für die Eltern und alle eigenen Kinder bis einschließlich 15 Jahre, wird bis 15. November unverändert für 610 Euro angeboten. Die Wintersaisonkarte „4-Berge & Co“ kostet für Familien mit allen Kindern im Vorverkauf bis 15. Dezember 499 Euro (danach 539 Euro) und ist bereits seit 1. Oktober bei allen vier Bergbahnen gültig. Sie enthält auch noch Zusatzangebote wie den freien Eintritt vom 1. Dezember bis 31. März ins Innsola-Bad Kiefersfelden und zum Eislaufen in der Eislauf-Arena Ebbs. Dazu gibt es noch Ermäßigungen in der Therme Bad Aibling, bei der Chiemsee-Schifffahrt in Prien sowie im Citydome-Kino Rosenheim.

Alle weiteren Infos und alle anderen Neuheiten und Termine in den Skigebieten sind im Internet abrufbar.

Petra Rapp 28.10.2009
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