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Gipfelglück unterm Hallendach
Ein neues Kletterzentrum in Bischofswiesen eröffnet Anfängern und Experten vertikale Erlebnisse. Was die moderne Halle alles zu bieten hat, können Kraxler am „Wochenende der offenen Tür”, 23. und 24. Januar, entdecken.
BISCHOFSWIESEN. In 15 Metern Höhe finden Kletterer in Bischofswiesen jetzt ihr persönliches Gipfelglück. Sogar die Aussicht stimmt im neuen Kletterzentrum der Alpenvereinssektion Berchtesgaden, denn die südseitig ausgerichtete Freikletterwand ermöglicht den Blick auf die Berchtesgadener Alpen inklusive Watzmann. Wer sich nicht gerne ablenken lässt, der kann im Innern der modernen Kletterhalle an unterschiedlich steilen Wänden, Kanten, Verschneidungen und Pfeilern das vertikale Erlebnis suchen. Die Halle mit derzeit rund 120 Routen ist täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, beim „Tag der offenen Tür” am Samstag, 23., und Sonntag, 24. Januar, darf das neue Kletterangebot getestet werden.
Hinter der Struber Jägerkaserne entstand neben der alten Kletterhalle, die vor 20 Jahren die erste in Deutschland war, seit Juni ein neuer Komplex, der einzigartig in der Region ist. Zentrum der Anlage ist die 15,5 Meter hohe Kletterhalle mit einer Grundfläche von 240 Quadratmetern. Darüber tun sich an den grau-grünen Wänden 960 Quadratmeter Kletterfläche in unterschiedlicher Steilheit auf. Sofort ins Auge stößt der von der Wand abgerückte breite Pfeiler mit seinen über acht Meter ausladenden Dächern. Für leichtere Routen bietet sich die geneigte Wand auf der Rückseite an. „Wichtig ist uns, dass für alle Könnensstufen etwas da ist”, sagt Bernhard Kühnhauser, Geschäftsführer der Alpenvereinssektion Berchtesgaden.
Gerüstet ist man in Bischofswiesen auch für die Durchführung von Kletterwettkämpfen auf nationalem Gebiet. Hier wird auch die so genannte Speedkletterwand eine Rolle spielen, die zu den großzügigsten in Deutschland gehört.
Während im Innern der Halle schon eifrig geklettert wird, wartet der Außenbereich noch auf wärmeres Temperaturen. Wenn die es zulassen, wird auch dieser 16 Meter hohe südseitig ausgerichtete Sektor mit seinen 270 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Noch ein wenig Geduld haben müssen auch die Boulderer, bis ihr neuer Trainingsraum fertig sein wird.



